Dr. Michael Heinsch knüpfte in seiner sehr persönlichen Ansprache an diese Gedanken an. Die Übernahme einer so etablierten Klinik sei für ihn vor allem mit großem Respekt verbunden. Er macht deutlich, dass für ihn stets „der Mensch der Maßstab“ sei – sowohl in der Zusammenarbeit im Team als auch im Umgang mit Patientinnen und Patienten.
Besonders positiv hob er die Kultur im DIAKO hervor: Hier erlebe er kurze Wege, direkte Kommunikation und ein enges Miteinander der Abteilungen. „Man spricht miteinander – und man hört einander zu“, so Heinsch. Diese Nähe ermögliche nicht nur eine effizientere Zusammenarbeit, sondern auch eine persönlichere Medizin. Dazu gehöre für ihn ausdrücklich, Patientinnen und Patienten in Entscheidungen einzubeziehen, sie mitzunehmen und gemeinsam Therapiepläne zu entwickeln. Er stellte zudem seine neuen Oberärzte vor und kündigte unter anderem den Aufbau einer Palliativstation an.
Mit Blick auf die Zukunft sprach Heinsch offen die Herausforderungen an, vor denen das Gesundheitswesen steht: ein wachsender wirtschaftlicher Druck, politische Vorgaben und zunehmender Wettbewerb zwischen Kliniken. In diesem Spannungsfeld gelte es, aktiv zu gestalten statt nur zu reagieren. Sein Ziel sei es, medizinische Qualität und wirtschaftliche Anforderungen nicht gegeneinander auszuspielen, sondern miteinander zu verbinden. Eine patientenzentrierte Versorgung müsse dabei stets im Mittelpunkt stehen.
Abschließend betonte er seine große Wertschätzung für das bestehende Team und die gewachsenen Strukturen, die sein Vorgänger etabliert hat: Er freue sich auf die Zusammenarbeit und sehe im DIAKO beste Voraussetzungen, um die Klinik gemeinsam erfolgreich in die Zukunft zu führen.