Darmkrebssymposium 2026

Interdisziplinäre Fortbildung zu modernen Therapiekonzepten, innovativen Verfahren und aktuellen Standards in der Darmkrebsbehandlung.

| Foto(s): privat

Das Referenten-Team (v.l.): Prof. Dr. Emile Rijcken, Dr. Christoph Grotjahn, Barbara Mitsiali-Kotsamidi, PD Dr. med. Christian Pox

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Im Rahmen des Darmkrebsmonats hat das DIAKO Krankenhaus Bremen am 18. März zu einer Fortbildungsveranstaltung eingeladen. Rund 40 Teilnehmende aus Medizin und Pflege folgten der Einladung und nutzten die Gelegenheit zum fachlichen Austausch über aktuelle Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie von Darmkrebs.

Als Leiterin des zertifizierten Darmkrebszentrum Bremen West begrüßte Barbara Mitsiali-Kotsamidi die Teilnehmenden und betonte die Relevanz von Veranstaltungen wie dieser: „Der kontinuierliche Austausch und die gemeinsame Weiterentwicklung von Behandlungsstandards sind entscheidend, um unseren Patientinnen und Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten.“

Moderne Therapiekonzepte und innovative Verfahren

Der bundesweite Aktionsmonat macht jährlich auf die Bedeutung von Vorsorge und Früherkennung von Darmkrebs aufmerksam – Themen, die auch beim Symposium eine zentrale Rolle spielten. Darüber hinaus standen moderne Behandlungskonzepte im Fokus, darunter auch innovative operative Verfahren wie die roboterassistierte Chirurgie, die zunehmend an Bedeutung gewinnt und seit diesem Jahr in unterschiedlichen Fachbereichen des DIAKO angewendet wird. Ein weiteres Augenmerk wurde auf das umfassende Fast-Track-Konzept als Teil der schnellen Mobilisation und Genesung der Patientinnen und Patienten gelegt. Dabei teilte Mitsiali-Kotsamidi informative Einblicke in die Ergebnisse und Erfahrungen aus dem ersten Jahr der Fast-Track-Behandlung im DIAKO.

Fachvorträge aus verschiedenen Disziplinen

In weiteren Fachvorträgen des Chefarztes der Chirurgischen Klinik im DIAKO Prof. Dr. Emile Rijcken, des Chefarztes der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie im DIAKO Dr. Christoph Grotjahn und des Chefarztes der Medizinischen Klinik aus dem Krankenhaus St. Joseph-Stift PD Dr. med. Christian Pox ging es unter anderem um aktuelle Standards in der Vorsorge und Diagnostik, multimodale Therapiekonzepte sowie strukturierte Nachsorge. Deutlich wurde dabei, wie wichtig eine individuell abgestimmte Behandlung ist, die auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert und interdisziplinär geplant wird.

Ärztinnen und Ärzte aus verschiedenen Fachbereichen – darunter Chirurgie, Gastroenterologie und Onkologie – brachten ihre Expertise ein und beleuchteten das Thema Darmkrebs aus unterschiedlichen Perspektiven.

Austausch in persönlicher Atmosphäre

Neben den Vorträgen bot das Symposium bei einem vom DIAKO-Küchenteam vorbereiteten Imbiss auch Raum für Diskussionen und persönlichen Austausch. Dieser interdisziplinäre Dialog ist ein zentraler Bestandteil moderner Krebsmedizin und trägt dazu bei, die Behandlungsqualität kontinuierlich zu verbessern.

Mit dem Darmkrebssymposium unterstreicht das DIAKO seinen Anspruch, aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse in die Praxis zu übertragen und die Versorgung von Patientinnen und Patienten in der Region und darüber hinaus nachhaltig weiterzuentwickeln.

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