Mit vereinten Kräften in die digitale Zukunft

Die neue Patientendokumentation in iMedOne

| Foto(s): Karsten Klama

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Seit dem 17. Februar ist es offiziell: Die Patientendokumentation im DIAKO erfolgt über das digitale Krankenhausinformationssystem iMedOne. Damit wurde ein bedeutender Schritt in Richtung Digitalisierung und nahtlose Datenverfügbarkeit gemacht und das unter herausfordernden Bedingungen. Im Zentrum dieses Wandels steht das außergewöhnliche Engagement der Mitarbeitenden die in kürzester Zeit und parallel zum laufenden Klinikbetrieb das neue System nicht nur kennenlernen, sondern auch erfolgreich anwenden mussten. 

Claudia Schultz, Marie-Julie Kelm und Kim Meyer-von Schlieben, die als Stabstelle Pflegedienstleitung den Pflegeteams helfen, vorhandene Kenntnisse und Fähigkeiten weiterzuentwickeln und die interdisziplinäre Zusammenarbeit zu fördern, begleiteten das Projekt von Anfang an. Im Gespräch wird schnell deutlich: Ohne das starke Miteinander im Haus wäre die Umsetzung in dieser Form nicht möglich gewesen. „Das war eine echte Mammutaufgabe“, sagt Claudia Schultz rückblickend. Knapp sechs Wochen vor der Umsetzung wurden die Digitalisierungsbeauftragten – jeweils zwei pflegerische sowie zwei ärztliche Mitarbeitende pro Station bzw. Fachabteilung – intensiv geschult und in die neue Dokumentationssystematik eingeführt. Das erlernte Wissen haben sie dann in Windeseile an ihre Teams weitergegeben. Und das alles im laufenden Betrieb. Für Marie- Julie Kelm steht fest: „Die Kolleginnen und Kollegen haben damit die Grundlage für den erfolgreichen Start gelegt – das verdient großes Lob.“ 

Pflegephilosophie im Wandel 

Die Umstellung der Pflegedokumentation bedeutet nicht nur den Wechsel von einem vertrauten System (apenio) zu einem völlig neuen – auch die Pflegephilosophie änderte sich grundlegend: Statt der bisher gewohnten Orientierung an der Selbstpflegedefizit-Theorie nach Orem steht bei der Pflegedokumentation von iMedOne der Selbstpflegeindex im Fokus. 

Vorteile im Pflegealltag 

iMedOne bietet zahlreiche Vorteile: Alle pflegerelevanten Informationen – von der Pflegeanamnese über Pflegeplanung bis zur Wunddokumentation – sind zentral an einem Ort nicht nur am PC, sondern nun auch am Tablet abrufbar. Diese Neuerung ermöglicht eine unmittelbare Datenerfassung am Patientenbett, inklusive Fotodokumentation. So werden nicht nur die Kommunikation im Team erleichtert sowie Übergaben und Schichtwechsel vereinfacht, sondern auch die Patientensicherheit gestärkt.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor 

Besonders hervorzuheben ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit: Alle an der Patientenversorgung beteiligten Berufsgruppen sowie technische und organisatorische Bereiche arbeiteten eng zusammen. Stellvertretend genannt seien Christin Chairsell und Corinna Jahn aus dem Prozessmanagement, die das Digitalisierungsprojekt am DIAKO leiten, sowie Nico Nitzboy und Carmen Sztybel aus der EDV für ihre technische Umsetzung und Unterstützung. 

Digitalisierung im Kreißsaal

 Ein beeindruckendes Beispiel für erfolgreiche digitale Transformation ist das Kreißsaal-Team: In kürzester Zeit wurde die Geburtshilfe von papiergestützter auf vollständig digitale Dokumentation umgestellt. Kim Meyer-von Schlieben hat hier – in Zusammenarbeit mit der zuständigen Digitalisierungsbeauftragten, den Hebammen, Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen sowie den ärztlichen Mitarbeitenden – einen großen Schritt zur Digitalisierung in dieser Fachabteilung ermöglicht. 

Fazit: Ein gemeinsamer Erfolg 

Vier Monate nach der Aufnahme aller Patientendaten in die neue digitale Akte lässt sich sagen: Die Patientendokumentation in iMedOne hat sich in allen Berufsgruppen etabliert – und das ist in erster Linie der bemerkenswerten Leistung aller Kolleginnen und Kollegen zu verdanken, die sich dieser Aufgabe mit vollem Einsatz gewidmet haben. Claudia Schultz bringt es auf den Punkt: „Alle haben an einem Strang gezogen. Das war gelebter Teamgeist – und ein großer Erfolg für das DIAKO.“  

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