Neue Beatmungsgeräte für die Intensivstation

Am 20. Juni fand in den Räumlichkeiten der Intensivstation und des Aufwachraums eine Einführung in das neu angeschaffte Beatmungsgerät „Elisa 600“ von der Firma „Löwenstein“ statt. Ärztinnen und Ärzte lernten Aufbau und Anwendung der neuen Geräte und wurden über die Vorteile der damit möglichen High-Flow Sauerstofftherapie (HFOT) aufgeklärt.

| Foto(s): Vicky Janßen

Person erklärt dem ärztlichen und pflegerischen Team der Anästhesiologie und Intensivmedizin Neue Beatmungsgeräte für die DIAKO Intensivstation
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High-Flow Sauerstofftherapie (HFOT)

Die HFOT wird dann angeboten, wenn Patientinnen oder Patienten an einer Ateminsuffizienz leiden. Dabei handelt es sich um eine Störung, die zu einer verminderten Sauerstoffaufnahme führt, durch die der Sauerstoffbedarf nicht mehr abgedeckt werden kann.

„Diese Methode führt im Vergleich zur bisher verwendeten non-invasiven Maskenbeatmung nachweisbar zu einer besseren Akzeptanz bei den Patientinnen und Patienten und bietet einen größeren Komfort, weniger Invasivität sowie gute Therapieergebnisse“, erklärt Mirsad Bajramovic, Bereichsleitung der Intensivstation und des Aufwachraums im DIAKO.

Die „Elisa 600“-Beatmungsgeräte sind außerdem mit einem Modul ausgestattet, dem sogenannten „Leolyzer“, der die Gasmessung und somit die volatile Anästhesie (Gas-Narkose) auf der Intensivstation ermöglicht. „Dieses Verfahren eignet sich für Patientinnen und Patienten die ein sehr hohen Narkosebedarf haben. Die volatilen Anästhetika sind in diesem Fall besser geeignet und zeigen bessere Ergebnisse“, fährt Bajramovic fort. „Die Neuanschaffung ist ein voller Erfolg, da wir in einem Gerät viele neue Therapiemöglichkeiten eingekauft haben und somit unser medizinisches Spektrum noch weiter ausweiten können.“

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