Durch die Grundpassivität des Geräts, das heißt das Gerät führt die Übungen im ersten Schritt ohne aktive Mitarbeit von alleine aus, kann es direkt nach dem Eingriff unabhängig vom Alter und Mobilitätsgrad genutzt werden. Umso fitter der Patient, desto stärker kann man den Gegendruck – die Intensität der Bewegungen – erhöhen.
Fast-Track-Assistent Olaf Mehlis und die Leitung unserer Physikalischen Therapie Petra Meyer haben das Trainingsgerät als sinnvolle Ergänzung zu den bisherigen Mobilisationsmethoden, wie zum Beispiel Gehübungen oder Treppensteigen, angeschafft. „Viele ältere Herrschaften kennen ähnliche Sportgeräte aus ihren privaten Fitnesseinrichtungen und setzen die Übungen direkt toll um. Der Vorteil hier: Das Gerät bewegt dich und nicht du das Gerät. Das macht es für alle nutzbar“, erklärt Olaf Mehlis.
Auch die Patienten sind von der Neuanschaffung begeistert. „Das funktioniert toll in Kombinationen mit den Übungen, die sonst gemacht werden. Das Gerät läuft ja quasi von alleine – das ist besonders hilfreich für eingeschränktere Patienten, die mehr Unterstützung brauchen“, so Patient Axel Terres, der seit gestern an dem neuen Trainingsgerät mobilisiert wird.